In den weitaus meisten Fällen werden die heute verwendeten intravenösen Röntgenkontrastmittel sehr gut vertragen. Es gilt allerdings, bestimmte Vorsichtsmaßnahmen zu beachten:

Besteht eine Schilddrüsenüberfunktion oder besteht Verdacht auf eine Schilddrüsenerkrankung?

Dann muss evtl. auf das Kontrastmittel verzichtet werden oder es muss eine medikamentöse Schilddrüsenblockade vor der Untersuchung begonnen werden. Im Zweifelsfall sollte der TSH-basal-Wert aus dem Blut bestimmt und zur Untersuchung mitgebracht werden.

Besteht eine Nierenschwäche?

Diese kann insbesondere vorliegen bei Diabetes mellitus, Gicht und der Einnahme von nierenbelastenden Medikamenten. Hervorzuheben sind hier Metformin-haltige Antidiabetika. Diese sollten am Untersuchungstag und 48 Stunden danach nicht eingenommen werden. Bei gleichzeitig erhöhtem Serum-Kreatin muss Metformin bereits 48 Stunden vor der Untersuchung abgesetzt werden. Bei allen Risikopatienten und ab dem 70. Lebensjahr sollte der Serum-Kreatin-Wert aus dem Blut bestimmt und zur Untersuchung mitgebracht werden. Bei Fragen wenden Sie sich vorab an uns oder Ihren Hausarzt.

Hatten Sie schon mal eine allergische Reaktion auf Röntgenkontrastmittel gehabt?
Besteht bei Ihnen Asthma oder eine medikamentös behandelte Allergie?

Frühere Kontrastmittelgaben erfolgten vielleicht im Rahmen einer Röntgenuntersuchung der Nieren oder eines Linksherzkatheters mit Koronarangiographie. Traten allergische Reaktionen vergleichbar mit Heuschnupfen, Jucken oder Hautausschlag auf? Denn sollte der Verdacht auf eine Allergieneigung bestehen, muss abhängig von der Dringlichkeit der Fragestellung eine Prämedikation mit Kortison und Histaminblockern erfolgen. Generell (insbesondere wenn eine schwere allergische Reaktion mit Herzkreislaufsymptomen und Atembeschwerden eingetreten war) sollte bei Kontrastmitelunverträglichkeit oder gesteigerter Allergieneigung über alternative Methoden zur Bildgebung (z. B. Ultraschall oder Kernspintomographie) nachgedacht werden. Zusammen mit Ihrem behandelten Arzt können wir im Vorfeld das beste Untersuchungskonzept besprechen.

Periradikuläre Infiltration (PRT)

Informationen und Aufklärungsbogen: pdf download icon